3 freie Betreuungsplätze 25/35 Std. ab August 2026:

Pädagogische Standards


Erstgespräch 
Das erste Kennenlernen zwischen den Eltern und meiner Kindertagespflege und mir.
Im ersten Elterngespräch lernen wir uns kennen und ihr Kind ist auch Herzlich dazu eingeladen die Räumlichkeiten kennen zu lernen.
Ich stelle Ihnen meine Kindertagespflegestelle, Rahmenbedingungen und mich vor. Dabei haben Sie die Möglichkeit mir Fragen zustellen.
Passen die Rahmenbedingungen und meine Angebote zu Ihren Vorstellungen und Wünsche. Und Sie entscheiden sich für meine Kindertagespflegestelle. Melden Sie sich beim Jugendamt und beantragen den Antrag auf Betreuung.
Danach vereinbaren Wir nochmal ein Termin und gehen gemeinsam den Antrag von Jugendamt durch.


Die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell 
Die Eingewöhnung ist ein zentraler Bestandteil meiner pädagogischen Arbeit als Kindertagespflegeperson. Sie bildet die Grundlage für eine vertrauensvolle und sichere Bindung zwischen dem Kind und mir. Nur wenn sich ein Kind emotional sicher fühlt, kann es seine Umwelt erkunden, lernen und sich positiv entwickeln.
Ich orientiere mich bei der Eingewöhnung am Berliner Modell. Dieses stellt das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt und sieht eine behutsame, schrittweise Trennung von der vertrauten Bezugsperson vor.
Die Eingewöhnung erfolgt grundsätzlich in Begleitung einer dem Kind vertrauten Bezugsperson (z. B. Mutter, Vater oder Großeltern). Diese gibt dem Kind Sicherheit und dient als „sicherer Hafen“, von dem aus es die neue Umgebung erkunden kann.
In der Grundphase (in der Regel die ersten 3–5 Tage) besucht das Kind gemeinsam mit der Bezugsperson für etwa 1–2 Stunden meine Tagespflegestelle. Eine Trennung findet in dieser Zeit nicht statt. Ich nehme behutsam Kontakt zum Kind auf und beobachte sein Verhalten. Die Bezugsperson verhält sich eher zurückhaltend, bleibt jedoch jederzeit ansprechbar.
In der darauffolgenden Trennungsphase erfolgt der erste kurze Trennungsversuch (meist am 4.–7. Tag). Die Bezugsperson verabschiedet sich bewusst vom Kind und verlässt für einige Minuten den Raum, bleibt jedoch in der Nähe. Die Reaktion des Kindes ist ausschlaggebend für den weiteren Verlauf. Lässt sich das Kind von mir trösten, kann die Trennungszeit schrittweise verlängert werden. Reagiert das Kind stark belastet, wird die Trennung verkürzt oder verschoben.
In der anschließenden Stabilisierungsphase werden die Trennungszeiten kontinuierlich ausgeweitet. Das Kind gewinnt zunehmend Sicherheit im Alltag der Tagespflege und baut eine stabile Beziehung zu mir auf. Ich übernehme mehr und mehr die Versorgung und Begleitung des Kindes.
Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind mich als verlässliche Bezugsperson akzeptiert, sich von mir trösten lässt und aktiv am Gruppengeschehen teilnimmt. Die Eltern können die Tagespflegestelle dann verlassen, bleiben jedoch jederzeit erreichbar.
Die Dauer der Eingewöhnung ist individuell und beträgt in der Regel etwa zwei Wochen, kann jedoch je nach Kind variieren. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist mir während dieser Zeit besonders wichtig.
Eine gelungene Eingewöhnung schafft die Basis für das Wohlbefinden des Kindes und ist Voraussetzung für eine positive Entwicklung in meiner Kindertagespflege.


Erziehungspatnerschaft 
In der Kindertagespflege bildet die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Ihnen, dem Kind und mir die zentrale Grundlage der pädagogischen Arbeit. Sie orientiert sich an den Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) und versteht sich als gleichberechtigte, kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten im Interesse der kindlichen Entwicklung.
Eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft setzt eine vertrauensvolle, wertschätzende, tolerante, transparente und verlässliche Zusammenarbeit voraus. Grundlage hierfür ist eine offene und ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe.
Ein regelmäßiger Austausch über Entwicklungsprozesse, Erlebnisse im Alltag, Bedürfnisse, Wünsche sowie mögliche Sorgen oder Beobachtungen ist wesentlich, um die Entwicklung des Kindes ganzheitlich zu begleiten und gemeinsam zu unterstützen.
Die pädagogischen Ziele werden gemeinsam abgestimmt und im Verlauf der Betreuung kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt. Dabei steht das Wohl des Kindes stets im Mittelpunkt.
Für Gespräche, Anliegen oder Rückmeldungen stehe ich Ihnen jederzeit als verlässliche Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Ich finde es wichtig das zwischen den Eltern und der Kindertagespflegeperson miteinander Respekt- und Vertrauensvoll umgegangen wird.
Die Eltern sollten ehrlich, pünktlich und zuverlässig sein, damit die Zusammenarbeit mit mir als Kindertagespflegeperson funktionieren kann.
Ich bin gegenüber den Eltern respektvoll ehrlich, zuverlässig, pünktlich und habe ein offenes Ohr für Anregungen, Wünsche und Kritik.
Bei der Bring- und Abholphase sollte ein kurzer Austausch statt finden, z. B. Wie hat das Kind geschlafen? Oder wer holt das Kind ab?
Im Elterngespräch geht es intensiv um das Kind, den Entwicklungsstand und eventuell beim Förderbedarf oder bei Problemen.
In diesem Gespräch sollten wir gemeinsam nach einer Lösung und Förderungsmöglichkeit suchen.



Welche Bedeutung hat das Freispiel für mich?

Freispiel bedeutet für mich, dass die Kinder selbst bestimmen können, womit sie spielen möchten. Ich werde regelmäßig das Spielzeug austauschen um neue Impulse zu geben. Das freie Spielen findet in der Zeit von der Bring Zeit bis zur Begrüßung und nach der Schlaf- und Ruhephase bis die Kinder abgeholt werden.


Projektarbeit


Die Projektarbeit wird am Vormittag mit eingeplant (z. B. Dienstag). Für die Projektarbeit gucke ich, welche Vorlieben und Interessen die Kinder haben. So kann ich darauf eingehen und sie vertiefen. Ich werde bestimmte Projekte auswählen, z. B. Woher kommen die Möhren? Die Kinder werden mit mir zusammen im Frühjahr die Möhrensamen in dem Hochbeet einsähen und beobachten, was mit den Samen passiert? Diese können wir mit Bildern festhalten, etwas dazu malen, basteln und Bücher passend dazu anschauen um es zu vertiefen. Und später ernten wir die Möhren für das Mittagessen. Wir verarbeiten die Möhre zu Rohkost oder kochen, schmoren, dünsten wir sie. Wie riecht eine Möhre nach dem Ernten? Anschließend können wir das Möhrengrün den Meerschweinchen zum fressen geben.