3 freie Betreuungsplätze 25/35 Std. ab August 2026:

Pädagogisches Angebot


Pädagogisches Angebot 
Spiele

Colorama ist ein Farben und Formen Spiel. Das Spiel fördert die Wahrnehmung, Feinmotorik, Farben zu erkennen (rot, blau, gelb und grün) und geometrische Formen ( Kreis, Dreieck, Quadrat, Trapez und Sechseck) kennen zu lernen.
Bei der Motorikschleife wird die Hand und Augen Koordination, Erkennung von Farben und Formen und die Feinmotorik gefördert bzw. geschult. Spielt das Kind am besten alleine im freiem Spiel damit, kann die Schleife erforschen, entdecken und spielen. Dadurch wird auch seine eigene Phantasie angeregt. Für Kinder von 1-2 Jahre haben wir eine einfache Motorikschleife und ab 3 Jahren eine etwas Größere mit anderen Elemente dabei. Wird im Freispiel gemeinsam mit der Schleife gespielt, wird durch benennen der Formen und Farben, die Wahrnehmung und Sprache geschult.

Musikalische Früherziehung

Ein fester Bestandteil meiner pädagogischen Arbeit ist die musikalische Früherziehung, die in der Regel dienstags stattfindet.
Gemeinsam musizieren wir in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre. Die Kinder und ich sitzen dazu im Kreis auf dem Boden und beginnen mit einem Begrüßungslied, bei dem jedes Kind einzeln angesprochen wird. Dabei darf jedes Kind ein kleines Instrument, beispielsweise ein Glöckchen, erklingen lassen.
Im weiteren Verlauf folgen abwechslungsreiche Angebote wie Kniereiterspiele, Fingerspiele oder gemeinsames Tanzen. Die Kinder lernen dabei verschiedene Musikinstrumente kennen, zum Beispiel Glöckchen, Rasseln oder Klangstäbe, und können diese selbst ausprobieren.
Zusätzlich werden Materialien wie Schwungtücher, Seidentücher oder Schwämme eingesetzt, um die musikalischen Angebote spielerisch zu unterstützen und die Wahrnehmung zu fördern. Gelegentlich besuchen uns auch Handpuppen wie der „kleine Zweizahn“ (Drache im Ei) oder „Bär Kali“, die die Kinder auf fantasievolle Weise in die Angebote einbeziehen.
Durch die musikalischen Aktivitäten entwickeln die Kinder ein Gefühl für Rhythmus und Klang. Gleichzeitig wird ihre Sprachentwicklung gefördert, da Lieder, Reime und Wiederholungen die Wahrnehmung und das Verständnis von Sprache auf vielfältige Weise unterstützen


Kreatives Angebot 
Mal – und Bastelaktionen mit verschiedenen Materialien

Wir basteln mit verschiedenen Materialien z. B. Feder, Stoffreste, Papierrollen, Reis, Nudeln, Kastanien, Nüsse, Klebe, Kinderscheren, Pfeifenputzer usw. Auch mit Naturmaterialen, die wir beim Spaziergang finden basteln wir.
Beim malen mit Wasser – und Fingerfarben benutzen wir Pinsel, Schwämme, Strohhalme, Murmeln, Salatschleuder, Finger und so weiter.
Wir malen auch mit Buntstift und Wachsmalstiften.

Experimentieren mit verschiedenen Materialien

Auch das Experimentieren ist wichtig für die Kinder. Somit lerne sie welche Reaktion bei bestimmten Materialien ausgelöst wird. Das die Brause schäumen kann oder das man mit Rasierschaum malen kann. Wie fühlt sich das Material an.
In dem kreativen Bereich wird die Wahrnehmung (fühlen, sehen und hören), die Feinmotorik und die Phantasie angeregt. Dabei können die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Es gibt kein richtig oder falsche, da jedes Kind auf sehen Art und Weise malt.
Dadurch ist jedes Bild ein besonderes, individuelles Kunstwerk von kleine Künstler gestaltet und gemalt worden.

Außen Aktivitäten 
Der Waldtag

Im Wald haben die Kinder die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, zu klettern und ihre Umgebung eigenständig zu erkunden. Dabei entdecken sie vielfältige Naturphänomene wie unterschiedliche Baumarten, Tierspuren, Insekten und Pflanzen.
An einem ruhigen Ort legen wir eine gemeinsame Pause ein. In dieser Phase werden die Kinder dazu angeregt, bewusst verschiedene Geräusche wahrzunehmen, indem sie für einen Moment die Augen schließen. So können sie Naturgeräusche wie Vogelgesang oder das Rauschen der Bäume intensiver erleben.
Zudem sammeln wir gemeinsam Naturmaterialien, die im Anschluss für kreative Angebote, wie beispielsweise das Gestalten eines Bildes, genutzt werden. Dadurch werden sowohl die Wahrnehmung als auch die Kreativität der Kinder gefördert.

Besuch im Tierpark

So könnte ein Tierparkbesuch bei mir aussehen:
Wir gehen gemeinsam in den Tierpark. Nach Absprache kann es sein, dass wir uns mit der Kindertagespflege „Barfußkinder“ am Tierpark treffen.
Wir starten gemeinsam vom Parkplatz aus und gehen zum Eingang. Dort darf ein Kind meine Jahreskarte vorzeigen, während ein anderes Kind ein Paket Tierfutter kauft.
Zuerst besuchen wir die Fossas, anschließend gehen wir weiter zu den Stachelschweinen. Dort machen wir eine gemeinsame Pause, in der die Kinder in Ruhe frühstücken können. Es kommt auch vor, dass die Kinder ihr Frühstück miteinander teilen oder tauschen.
Danach gehen wir weiter zu den Ziegen. Hier verteilen wir das Futter auf einer Bank, sodass jedes Kind selbst entscheiden kann, ob es die Tiere füttern oder sie lieber nur beobachten möchte.
So lernen die Kinder nicht nur die verschiedenen Tiere kennen, sondern auch das Teilen mit anderen

Besuch auf dem Spielplatz

Auf dem Spielplatz wird das Klettern, das Balancieren und das Rennen ausprobiert. Dort werden auch die sozialen Kontakte durch andere spielenden Kindern gefördert. Gerade das Warten auf eine freie Schaukel oder einer Wippe, auch das anstellen beim rutschen. Im Sandkasten teilen die Kinder das Spielzeug miteinander und bauen zusammen eine Burg oder backen zusammen einen Kuchen.

Verkehrserziehung

Durch die Spaziergänge im Straßenverkehr, lernen die Kinder auf die Gefahren zu achten und an der Ampel stehen zu bleiben. Auch der Umgang am Zebrastreifen ist wichtig. Das man immer stehen bleiben muss und erst gucken, ob kein Auto, Motorrad, Fahrrad usw. kommt.
 Bei Rot musst du stehen und bei grün darfst du gehen.


Gesunde Ernährung 

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil des pädagogischen Alltags. Jedes Kind bringt ein abwechslungsreiches Frühstück mit, bestehend aus Obst, Gemüse, Joghurt, Brot, Käse oder Wurst – entsprechend seiner individuellen Vorlieben. Dadurch wird die Selbstbestimmung der Kinder respektiert und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln gefördert.

Das gemeinsame Frühstück findet in ruhiger Atmosphäre an einem Tisch mit Bank, Stühlen und Hochstühlen für die jüngeren Kinder statt. Diese gemeinsame Essenssituation stärkt soziale Kompetenzen wie Kommunikation, Rücksichtnahme und Gemeinschaftsgefühl.

Die Kinder erleben sich aktiv als Teil der Gemeinschaft, indem sie ihr Frühstück gelegentlich miteinander teilen. Dies fördert Empathie, Geben und Nehmen sowie erste Erfahrungen im sozialen Miteinander.

Vor der Ruhephase wird gemeinsam eine kleine Rohkostpause vorbereitet, bestehend aus Obst, Gemüse oder Brot. Dadurch werden gesunde Essgewohnheiten unterstützt und die Kinder lernen verschiedene Lebensmittel kennen und wertschätzen.

Vor dem Essen waschen wir gemeinsam die Hände. Dies fördert Hygienebewusstsein und vermittelt wichtige Alltagskompetenzen. Anschließend holen die Kinder selbstständig Obst, Gemüse, Schälchen, Brettchen und Kinderbesteck aus dem Schrank und bereiten gemeinsam den Tisch vor. Diese Tätigkeiten stärken die Selbstständigkeit, Feinmotorik sowie das Verantwortungsbewusstsein.

Beim Schneiden von Obst und Gemüse werden die Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes beteiligt. Einige Kinder übernehmen bereits kleinere Schneidaufgaben, während andere individuell angeleitet und unterstützt werden. So wird die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes berücksichtigt und die motorische Entwicklung gezielt unterstützt.

Nach den Vorbereitungen wird gemeinsam gegessen. Auf Wunsch kann zuvor ein gemeinsames Lied gesungen werden, was die Essenssituation ritualisiert und den Gemeinschaftssinn stärkt. Die Mahlzeit wird zudem als sozialer Lernraum genutzt, in dem Regeln des Zusammenlebens und gegenseitige Wertschätzung erlebt werden.

Nach dem Essen räumen die Kinder gemeinsam den Tisch ab und bringen das Geschirr in die Spülmaschine. Dadurch werden Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit weiter gefördert. Im Anschluss wird die Spülmaschine gemeinsam gestartet.

Danach folgen erneut Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Mundpflege. Das Zähneputzen wird als fester Bestandteil der Gesundheitsförderung in den Alltag integriert und unterstützt die Entwicklung eines nachhaltigen Gesundheitsbewusstseins.

Getränke (Wasser und Tee) stehen den Kindern jederzeit in kindgerechten Bechern und gut erreichbar zur Verfügung, um Selbstständigkeit und ein eigenverantwortliches Trinkverhalten zu fördern.


Pflegezeit, Sauberkeitserziehung, Körperpflege und Zahnhygiene 
Pflegezeit

In der täglichen Pflege nehme ich mir für jedes Kind viel Zeit und die anderen Kinder lernen zu warten bis ihrer persönliche Pflegezeit ist. Jedes Kind hat ein eigenes Bedürfnis in der persönlichen Pflege. Darum achte ich sehr darauf, wenn ein Kind sich vor den anderen Kinder nicht zeigen möchte, deswegen wird im Nebenraum gewickelt. Bevor ich das Kind wickel, frage ich, ob es für das Kind okay ist, daß ich es jetzt wickeln und berühre?
Ich erkläre den Kindern in der Wickelsituation, was ich mache und somit wird das Vertrauen vertieft. Gleichzeitig lernen die Kinder ihren Körper näher kennen.
Die anderen Kinder spielen im Wohnzimmer und haben jeder Zeit die Möglichkeit zu gucken an der Tür vom Nebenraum, da die Tür offen bleibt.

Sauberkeitserziehung

Ihr Kind entscheidet selbst, wann es trocken werden möchte. Es muss dafür eine gewisse körperliche Reife haben, damit es die Muskulatur von der Blase und den Darm schließen kann. Man sagt in der Regel ab einem Alter von 1.5 – 2 Jahren merken die Kinder das die Blase oder der Darm voll ist. Zeigt ihr Kind Interesse an dem Töpfchen oder der Toilette, werde ich ihr natürlich dabei unterstützen. Anschließend besprechen wir gemeinsam, wie wir vorgehen können, um im Alltag die Windel weg zu lassen. Da es wichtig ist das es bei ihnen zu Hause und in der Tagespflege gleichzeitig umgesetzt wird.
Für die Zeit benötigen wir für Ihr Kind mehrere Wechselsachen, falls doch mal was daneben gehen sollte, das ganz natürlich ist. In dem Fall bleibe ich ruhig und gelassen. Ich werde ihr Kind weiterhin ermutigen auf das Töpfchen oder Toilette zu gehen um das Erfolgserlebnis zu steigern.

Körperpflege

Ich habe für jedes Kind ein eigenes kleines Handtuch zum Hände und Mund abtrocknen. Wir waschen unsere Hände nach dem Toilettengang, vor und nach dem Essen, nach dem wir draußen waren und nach verschiedenen Mal- und Bastelaktionen ( Fingerfarbe, kneten).

Die Zahnhygiene

Ich möchte den Kinder auch die Zahnhygiene vermitteln. In dem wir nach dem Essen die Zähne putzen, somit wird es verankert im Kopf. Die Kinder versuchen die Zähne selbstständig zu putzen und sie können sich im Spiegel selber dabei beobachten. Sie bekommen ihre Zahnbürste mit ein wenig Zahnpasta, damit sie sich an den Geschmack gewöhnen. Nach dem Selbstständig putzen, putzen wir noch einmal gemeinsam die Zähne.


Schlaf - und Ruhephase 

Nachdem Mittagessen gehen die Kinder in die Schlaf- und Ruhephase, je nach Absprache mit den Eltern. Die Kinder lege ich bei meiner Tochter ins Zimmer zum Schlafen hin.

In der Ruhephase lese ich den Kindern ein Buch oder eine Entspannungsgeschichte vor. Die Kinder können sich ihren Ruheplatz selbst aussuchen z. B. auf dem Sofa, in der Kuschelecke.

Jedes Kind hat einen eigenen Schlafrhythmus. Ist ein Kind schon früher müde, darf es schon eher schlafen gehen. Das Kind bekommt dann im Anschluss seinen Essen.

Die Kinder bringen für die Schlaf- und Ruhephase, wenn benötigt, ein Kuscheltier, Schnuller oder vielleicht was von Mama mit zum kuscheln.



Übergang in die Kita 
Die Zeit ist gekommen für den Kindergarten. Den Übergang und den Abschied werde ich mit ihrem Kind und der gesamten Gruppe ca. 6 Wochen vorher besprechen. Ich werde den Kindern Geschichten vorlesen. Im Anschluss gehen wir an dem Kindergarten vorbei und dort erkläre ich dem Kind, das es bald soweit ist und das sie den Kindergarten dort besucht.
Wir haben immer vor der letzten Betreuungswoche ein Sommerfest mit allen Eltern. Dazu laden wir auch die neuen Kinder und Eltern ein. Es ist immer ein schöner Übergang für alle und somit können sich alle Eltern untereinander nochmal austauschen. In der letzten Woche darf sich jedes Kind etwas aussuchen, was es gerne machen möchte.
Am letzten Tag verabschieden wir uns gemeinsam von ihrem Kind mit einer kleinen Feier, dadurch weiß jedes Kind in der Gruppe, das es jetzt so weit ist Auf wiedersehen zu sagen.


Exemplarischer Tagesablauf 
05:30 – 08:00Uhr Bringphase, erste
Frühstückphase

05:30 – 09:00 Uhr Freispielphase oder Schlafphase

09:00 – 09:30 Uhr zweite Frühstücksphase

09:30 – 09:45 Uhr Begrüßungsrunde der Kinder

 09:45 – 10:00 Uhr Wickelphase

10:30 – 11:00Uhr Gemeinsame Aktivitäten zb.           Musikalische Früherziehung

11:00– 11:30 Uhr Vorbereitung für 
den Mittagssnake

11:30 – 12:30 Uhr Mittagssnake

12:30 -12:45 Uhr Wickelphase

12:45 – 14:30 Uhr Schlaf- und Ruhephase

14:30 – 15:00 Uhr Aufwachphase/ Wickelphase / Freispiel/ Abholphase

Es ist ein grober Tagesablauf, wie er sein könnte. Manchmal verschiebt sich das eine oder andere nach hinten.


Beobachten und Dokumentation 
Lerngeschichten, Portfolio und AMS / BaSik

In den Lerngeschichten halte ich den Alltagssituationen und Ausflüge fest. Aus den Alterssituationen wird die Lernentwicklung dokumentiert, die ich beobachtet habe. Gerade, wenn die Kinder in ihrer Persönlichkeit selbstständiger werden.
Auch die gemeinsam Aktivitäten halte ich fest und kommen alle zusammen in die Portfoliomappe. Dort haben die Kinder später eine schöne Erinnerung nach dem Betreuungsjahr.

Die AMS und BaSik wird regelmäßig beobachtet und genauso dokumentiert.
In Abständen von 6 Monaten wird eine altersbezogene Beobachtung dokumentiert. Anschließend gucke ich wie ihr Kind fördern kann und erstelle ein Förderplan für die Stärken und Schwächen, somit kann es im Tagesablauf mit einbauen.
Im Anschluss erfolgt ein Elterngespräch und dort wird über den Entwicklungsstand gesprochen und wie wir gemeinsam ihr Kind gefördert oder gefordern.

AMS = Altersbezogene Entwicklungsmerkmale
BaSik = begleitende Alltagsintegrierte Sprachentwicklung


Qualifikation und  Fortbildung 
Ich habe meine Qualifikation an der VHS abgeschlossen nach dem QHB.

10.02.2016 – 16.03.2016 Basisqualifizierung Kindertagespflege

10.02.2016 12.11.2016 Zertifikat für Qualifizierte Tageseltern

15.08.2022 – 12.12.22 Aufbaukurs von 160 Stunden plus nach dem QHB

Fortbildungen

Ich nehme regelmäßig an unterschiedlichen Fortbildung teil, somit bleibe ich im pädagogischen Bereich immer auf dem neuesten Standard. Die Fortbildung werden durchs Jugendamt, bei Kindertagespflegeperson treffen in Kitas angeboten oder Online.


Vernetzung

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Hier in Bockum - Hövel finden regelmäßige Treffen unter Kindertagespflegepersonen statt. Die Treffen werden von verschiedenen Erzieherinnen begleitet und gleichzeitig werden Fortbildung angeboten.
In der Kita Ermelinghof finden regelmäßige Treffen statt für uns Kindertagespflegeperson im Monat statt.
Auch die Kita am Eichenwäldchen bietet Treffen an und mit Fortbildungen